So Fair, So Good. Gründerin Rahel Morgen im Interview mit Annabelle


SO FAIR, SO GOOD

Nachhaltig leben wird immer mehr zur Glaubensfrage – auch in der Lifestylewelt. Oh, you pretty things Gründerin Rahel Morgen erzählt in der Annabelle Sonderausgabe "Gott, Geld, Liebe, Lippenstift: Ein ganzes Heft zum Thema Glauben" warum sie sich beruflich diesem Prinzip verschrieben hat und spricht über ihre Lieblings- Labels, Tipps für zuhause und Fashionträume.

Welche Marke für nachhaltige Mode ist deine liebste? 

Stella McCartney. Sie geht ihren Weg und nutzt ihre Bekanntheit, um auf die Probleme von Fast Fashion und der Verwendung von tierischen Materialien aufmerksam zu machen, da es nicht von der Hand zu weisen ist, dass ein sehr enger Zusammenhang zwischen Pelz, Leder und der Umwelt besteht. Sie hat mal gesagt: „Ich entwerfe Mode, die langlebig sein soll. Ich glaube daran, Teile zu kreieren, die nicht verbrannt werden, nicht auf der Mülldeponie landen und nicht die Umwelt schädigen.“.
Enough said.

Welches nachhaltige Produkt sollten alle kennen oder haben? 

Die Teekanne „to go“ von Femna, die hat meine Trinkgewohnheiten revolutioniert. Ausserdem eine gute Alternative zum Coffee „to go“ im Pappbecher. Fantastisch sind auch die Tees von Femna, die von Experten entwickelt wurden um das weibliche Wohlbefinden auf natürliche Art zu verbessern. Beschwerden wie Regelkrämpfe, PMS, Zyklusschwankungen oder Menopause können mit natürlichen Produkten statt mit Hormon- oder Schmerztabletten angegangen werden.

Dein liebster Naturkosmetik-Brand und/oder -Produkt?

NUORI aus Dänemark, die ein auf dem Kosmetikmarkt einzigartiges Frische-Konzept haben. Die NUORI Produkte werden in kleinen Produktchargen alle 6 Monate frisch hergestellt. Das gewährleistet zu 100 % ihre Wirksamkeit, da die aktiven Inhaltsstoffe nicht durch zeitabhängigen Zerfall geschwächt werden. Die schützende Premium-Verpackung minimiert die Einwirkung von Luft, Licht und Bakterien vor und während des Gebrauchs. Deshalb weist jedes NUORI Produkt höchste, garantierte Wirksamkeit auf. Ausserdem hat NUORI meiner Meinung nach eines der schönsten Produktdesigns! Mein Favorit ist der Vital Foaming Cleanser, eine luxuriöse, cremige Gesichtsreinigung, die sämtliche Unreinheiten und Make-up Reste gründlich entfernt, ohne der Haut ihre natürlichen Fette zu entziehen. Granatapfel-Enzym und Rettichwurzel-Extrakt entfernen sanft und wirkungsvoll Unreinheiten und abgestorbene Hautzellen, Haferkern-Extrakt und natürliches Betain sorgen für hochwirksamen Antioxidationsschutz, bekämpfen Rötungen und Reizungen und sorgt für glatte, geschmeidige und erfrischte Haut.

Dein Lieblingsshop (online oder offline) für nachhaltige Kosmetik? 

 Anemo hat eine wunderschöne, ästhetisch zarte Bildsprache. Diese Website gab damals den Anstoss für die Gründung von Oh, you pretty things.
Carbon Beauty: Alles so schön bunt und poppig, hier wird Naturkosmetik in einem anderen Kontext dargestellt, das gefällt mir sehr!
 Die Schweden von Alice & White haben immer die neusten Marken und Produkte und dienen mir immer wieder als Impulsgeber.

Welches sind deine Inspirationsquellen für nachhaltige Kosmetik?

Mich inspirieren am meisten die Leute hinter den Marken. Die meisten von ihnen waren vorher in einem ganz anderen Job, hatten aber eine Vision. So z.B. die Gründerin Judith Springer vom Fine Deo. Sie arbeitete zunächst als Juristin, dann als Kunstkuratorin und schliesslich als Yoga-Lehrerin, bevor sie das wirklich allerbeste Natur-Deo erfunden hat.
Des weiteren freue ich mich immer über Frauen, die mir im täglichen Leben begegnen und von denen ich lernen kann, zum Beispiel Mia Bregar aus Bern oder Gabriela Projer aus Zürich. Beide haben ein unglaubliches Wissen zum Thema Naturkosmetik und stellen viele ihrer Produkte des täglichen Bedarfs selbst her. Beide konnte ich als Interviewpartner für meine Rubrik „Auf einen Skin Tonic mit...“ gewinnen.

Hast du einen Tipp, wie man möglichst einfach mehr Sustainability in seinen Badezimmerschrank oder (Beauty-)Leben bringt (ausser weniger zu kaufen)? 

Viele Dinge lassen sich schnell aus Zutaten herstellen, die man eh schon in der Küche stehen hat. Kokosfett ist super zum Abschminken oder als Haarkur und aus Lavendel und grobem Meersalz lässt sich ein tolles Entspannungsbad zubereiten. Auch ein Body Scrub lässt sich wunderbar aus Kaffee, Zucker und Olivenöl herstellen. Und alles ist biologisch zu 100% abbaubar!
Getreu dem Motto „Less is more“ reicht es völlig aus, wenn man auf weniger Produkte setzt, diese dafür vielseitiger anwendet. Ein gutes Öl, z.B. das „Talisman Face Potion“ von LilaSkin, ersetzt Serum und Nachtcreme und kann auch für die Haarspitzen verwendet werden. Ein paar Tropfen davon in der Tagescreme dienen zudem als extra Feuchtigkeits-Kick.

Welches nachhaltige Fashionpiece oder Kosmetikprodukt steht ganz oben auf deiner Wunschliste oder für welches Produkt sparst du momentan? 

Fashionpiece: Ich habe in den letzten Jahren in gute, klassische Teile investiert und bin daher wunschlos glücklich. Ich spare allerdings auf ein Brautkleid bzw. ein Jupe von Kaviar Gauche, welcher aber mit einem T-Shirt kombiniert absolut alltagstauglich ist. Somit vermeide ich, dass er nur ein einziges Mal getragen wird.
Beautyprodukt: Ich gönne mir vor der Hochzeit die Plankton Enzyme Creme von Raaw by Trice, eine Superfood Creme und absoluter Jungbrunnen!


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